Da wir mit über 50 Junioren kaum in eine Waldhütte passen, fand der Anlass wie gewohnt in zwei Schichten statt. Am Nachmittag fanden sich die U11, U13 und FU15 am Bahnhof Illnau ein um grün bezipfelmützt zu werden. Rund 30 Zipfelmützen liefen dann den weiten, unkomfortablen, beschwerlichen und generell mühsamen Weg zur Cheibenriethütte. Dort wartete ein feiner Punsch auf die Meute. Die Würste vom Grill folgten und wie jedes Jahr wurden danach die Lagerbilder gezeigt, bevor dann der Chlaus vor der Tür stand. Dieser geizte weder mit gutgemeinten Tipps noch mit Präsenten. Vollgefressen ging es danach zurück nach Illnau.
Die zweite Gruppe mit MU15, MU17 und MU19 folgte im Anschluss. Diese fanden den Weg auch im Dunkeln ohne Probleme und schafften es knapp vor dem Chlaus in die Hütte. Als alle mit „dummen Sprüchen“ und Geschenklein versorgt waren, machte man sich über die 60 Hamburger her.
Als alle weggeputzt waren, konnte sich auch diese Gruppe den Lagerrückblick zu Gemüte führen. Danach war noch Zeit für ein Quiz, bei welchem eher die Jüngeren brillierten…
Severin Lutz
Die Organisation des diesjährigen Hüttengaudis übernahm das Herren 1. Das OK begann schon früh mit den Vorbereitungen und scheute keinen Aufwand, um einen unterhaltsamen Abend zu gestalten. Am Samstagmorgen wurden die letzten Einkäufe gemacht, am frühen Nachmittag war die Aufstellequipe in vollem Einsatz. Einen ersten Blick auf die Masken der Herren 1-Spieler und den Vorrat an flüssigem Glück, versprachen einen amüsanten Abend. Die erwähnten Masken trug man aber nicht ohne Grund, denn der venezianische Karneval wurde heute für einmal nach Tagelswangen in den Bucksaal verlegt. Der mehr als genügend grosse Saal wurde mit Esstischen, einem Buffet und einer Bar ausgestattet, in der Küche räumte man Getränke ein und traf die letzten Vorbereitungen.
Einmal im Jahr gehört die Aufmerksamkeit den Helferinnen und Helfern, die Grün-Weiss seit Jahren am Leben halten. Als Premiere fanden wir uns in der „Schmitte da Nino“ wieder. Die beliebte Pizzeria in Illnau ist seit diesem Sommer einer von vielen neuen Sponsoren des Vereins.
Einfach nur Trinken und Essen wäre dann doch zu monoton. Also haben wir uns dieses Jahr entschlossen, die Schweizer Nationalsportart zu zelebrieren. Oder anders gesagt: Wir stiegen in die Hosen, für Schälle, Eichle, Schilte und Rosen. In total vier Gruppen, welche zufällig am Fest je nach Eintreffen der Gäste entstanden sind, wurde während zwei Stunden durchgejasst und fleissig Bier und Wein getrunken. Die Stimmung war entsprechend locker, flockig und heiter.
Um 20.00 Uhr sind dann noch drei Nichtjasser (oder Jasshasser?) eingetroffen und die Bestellung der Pizzen konnte aufgenommen werden. Scheinbar war für jeden was auf der extra zusammengestellten Pizzakarte dabei.
Das Budget liess sogar noch einen Dessert zu, der Grappa wurde von Karl-Otto Grosse-Holz offeriert (vielen Dank dafür). Und als die letzten Jasser kurz vor 12 aus dem Lokal geschickt werden mussten, war der Funktionärsanlass 2015 auch schon wieder passé.