Dichter und Denker oder dichtes Denken
Es begab sich zum vierten Mond des Jahrs des Feuerpferdes
getroffen und Verladen im Morgengrau
Im Haus verbleibt geliebt die Frau
Voll Freude ziehn die Jungen Mannen
Mit dem Bus nach Nord von Dannen
Es braust und zischt Gebräu in Bechern,
schluck um schluck erlischt Gebrechen
Währenddessen nicht Richtung Basel brausen
Verlassen das Land, nahe Schaffhausen
Bald schon vollzogen die erste Rast,
zum Erlösen der Körper der flüssigen Last
Endlich erfüllt, sehnlichsten Wunsch nach Landung
gestrandet der Wal in erstbester Brandung
geschlendert durch die Gassen der Philosophen
Sich weiterbildend, selbst die doofen
der Laye kanns kaum noch lassen
die nächsten Zeilen zu verfassen
Der Gier nach Rausch jäh erlegen
Die Getränke bald zurückgegeben
Schon vor dem Dinner die Kohle verprassen,
sich die Getränke durch den Kopf gehen lassen.
Die Burger im Diner darum verpassen
und in sanfte träume rasseln
Unerlässlich grosse Reden geschwungen,
Wort für Wort aus dem Mund gesprungen.
Beim Bestellen ein falsches Urteil fällen,
Wie schlechte Richter, bei nicht kriminellen
Den Burger noch nicht ganz verschlungen
doch zur Aufgabe jäh gezwungen
Die Glocken überm Neckar erst 10 geschlagen
Sich dennoch auf den Heimweg wagen
Wenig geleistet, den Tag gemeistert
Den Rausch aus Schlafen, um den nächsten Tag zu schaffen.
So hätts wohl sollen sein, doch wieder stehen wir allein
Auf einem Rastplatz an der Strasse das Grüne beehren
Und sich den letzten Getränken entbehren
Weiter geht die Reise zum Rhein, noch nahe ist «Daheim»
Die Sonne blitz am Horizont
Bringt plötzlich Regung an die Front
Zum schwarzen Walfisch wurd zitiert und das Frühstück bald serviert
Stärkung bringen Omeletts, Kaffee und Ei
‘ne Scheibe Brot gibt’s dabei.
Gut gestärkt und wohlgenährt wir die Altstadt aufgeklärt
Die Gassen erkundet, die Kirchen umrundet,
das Schloss besucht, schöne Ecken gesucht.
Später wird zurück gekehrt zu Fuss zum Hotel unversehrt.
Unversehrt ist vielleicht übertrieben, ist doch eine Hose hängen geblieben.
zerrissen am Stuhl und aufgeplatzt, sorgt ein Laden für Ersatz
Es drängt die Zeit, um aufzusitzen, um nach Mannheim loszuflitzen
Der Bus wird getauscht durch kleine Wagen die knapp nur überm Boden ragen.
Viel an Tempo durch Benzin ist die Basis für Adrenalin
Mit Hotrods durch die Strassen sausen und über hohe Berge brausen.
Kanaldeckel, Randsteine und Bodenwellen lassen die Bandscheibe nach draussen schnellen
So schnell wie wir über den Asphalt flogen ist auch die Zeit ins Land gezogen
Nun ist der Spass schon aus, weiter geht’s, und ab nach Haus
Auch dieser Akt wär wohl richtiger im Konjunktiv weil hinten wieder einer rief
Es braucht ein Stopp an nächster Stätte, weil er ein Bedürfnis hätte
Wieder mal ‘n Moment verstrichen, der niemals wieder wird beglichen
Minuten sind alsbald verflossen bis endlich wird die Tür geschlossen
Weiter geht’s in Richtung Ziel bis dahin fehlt nicht mehr viel.
Lang ists her seit letzter Speise, an den Neckar geht die Reise
Auf der Suche nach ‘nem Lokal machts sehr schwer die Menschenzahl
13 Gesellen auf der Suche, bringen die Bestellung doch zu buche.
Das Brauhaus in der Altstadt ist geworden, um mit Speis und Trank fürs Wohl zu sorgen.
Ein guter Boden ist gefragt, dass gleich der Magen nicht versagt.
Mit Maultaschen und Spätzle ist gut gelegt, die Basis bevor’s nun weiter geht.
Im kühl’n Gewölbe wartet schon so mancher Wein zur Degustation
Von Schaum bis Rot über Rosé und Weiss, wird das Tricken fast zum Fleiss.
Spannend ists und lecker wohl, denn langsam wirkt der Alkohol.
Er trägt zu bei zu Spass und Laune, lautstark ist das Fest im Raume.
Manch einer zieht danach noch weiter, bei Rückkehr ist die Nacht schon heiter.
Was eine Fete häts werden können, einfach mal so richtig gönnen
daraus wurd bis jetzt noch nix weil man wieder mal festsitzt
auf einem Parkplatz nahe Stuttgart weil mit der durchfahrt doch nichts ward.
Nötig war der nächst Halt, der Besuch erneut ‘ner Hecke galt.
Aus Heidelberg ists nichts geworden, das Wochenend vorbei schon morgen
Statt durch Philosophen Gass' zu Bummeln
auf dem Rücksitz nur am Schlummern es sollt nicht sein mit dieser Meute
man munkelt schon sie fahrn noch heute