Um 10:20 füllte sich so langsam der Veloparkpatz des Bahnhofs in Effretikon. Nun hiess es begrüssen, Covid-Zertifikat zeigen, Gepäck einladen, Eltern verabschieden und ab in den Zug nach Zürich. 28 Kinder und Jugendliche sowie 4 Leiter machten quetschten sich in die S3 und liessen sich nach Zürich chauffieren. Der erste Zwischenhalt war noch ruhig, dachten wir. Denn entspannte 15 Minuten Zeit, um von Gleis 42 auf Gleis 6 zu gelangen sollte eigentlich keine grosse Sache sein. Wenn man sich jedoch beim ersten Durchzählen verzählt, und darum von 29 statt 28 Teilnehmern ausgeht. Kann dies zur Folge haben, dass der Puls der Leiter in die Höhe schnellt, da man beim erneuten Durchzählen nur noch auf 28 kam. Erst nach überprüfen der Teilnehmerliste, wurde uns aber bewusst, dass der Fehler beim Zählen und nicht bei den Teilnehmern liegt, wir waren noch immer 28 und waren somit vollständig. Zum Glück hatten wie aber 40 Minuten Zeit, um uns zu beruhigen.

Und dies war auch nötige, denn die Aufgabe, die nun anstand, hatte es in sich. 6 Minuten Zeit, um in Luzern von Gleis 6 auf Gleis 14 zu gelangen. Aber wir wären ja keine Sportler, wenn uns ein kleiner Sprint schon aus dem Konzept bringen würde. Mit lockeren 2 Minuten Restzeit, meisterten wir auch diese Hürde. Nächster Halt Stans.

In Stans angekommen, ausgestiegen, durchgezählt, 28 erhalten und ab auf den Bus. Next Stop Buochs Post.

Ein letztes Mal aussteigt, ein letztes Mal zählen und dann noch ein paar Schritte, da lag er auch schon vor uns. Der Bunker. Unsere Heimat für die nächsten 6 Tage.

Schnell waren die Teilnehmer eingewiesen, die Zimmer bezogen und die ersten Koffer ausgepackt. Wenig später wurde das diesjährige Trainingslager, Buochs 2021 eröffnet. Die Hälfte in der Halle, die anderen davor. Während drinnen die Bälle bei Street-Handball und Handball durch die Halle flogen, jagte man in ganz Buochs die Posten des OL. Anhand einer Karte mussten die Orte im Gemeindegebiet gefunden werden. Hat man den Posten gefunden, stand auf einem Zettel eine Aufgabe, welche erledigt und visuell festgehalten werden musste. Die Aufgaben reichten von Schiffchenfalten und unter Gesang im Vierwaldstättersee aussetzen, über Selfie mit Fremden Menschen bis hin zu einem Foto, welches möglichst viele rote Autos zeigt.

Um 17:30 Uhr traf man sich ein nächstes Mal, alle zusammen (mit Ausnahme deren, sie den Heimweg vom OL noch nicht ganz geschafft haben). Das Ziel lautete diesmal «Grillstelle am See». Während sich die Meute durchs Dorf kämpfte, hatte MM aus E. und MF aus I. Feuer gemacht. Bald schon roch es lecker nach Rauch und Würsten. Gesättigt und zufrieden kehrten wie in den Bunker zurück und liessen den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen.

 
Es stimmt nicht, dass...
- in der Halle in Buochs die Linien des Handballfeldes eingezeichnet sind.
- dass man auf dem Trampolin hoch hinaus kann.
- der Coop in Buochs nach unserem Einkauf nun leer ist.
- sich unser Küchenchef sich heute schon überarbeitet hat.
- MM aus E gerne Rüebli schnippelt.
- alle alles dabei haben.
- die Trainier keinerlei technische Probleme hatten.
- alle Kids das W-LAN Paswort schon geknackt haben.
- die Kids nicht zeitig im Bett waren.
- alle Kuchen noch da sind.
 
 
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14.10.2022
Lagerleiter
 

Auch heute wurde einmal mehr mit Musik der Bude wieder Leben eingehaucht. Die verschalfenen Gesichte lassen entweder auf eine kurze Nacht oder auf eine anstregende Woche schliessen. Nach dem Frühstück ging es zuerst für die Grossen wieder in die Halle. Die Einlaufspiele rissen die Trainer noch nicht aus den Socken. Spätestens aber bei Abrollen vom Flügel waren alle wieder wach und der Einsatz stimmte. Andris von H1 konnte ihnen bestimmt in Sachen Sprunghöhe noch da eine oder andere vormachen. Auch heute wurde das tägliche Jonglieren wurde nicht ausgelassen, auch wenn sie sich lieber wieder auf die Betten gefläzt hätten... Und siehe da! Praktisch alle schafften einige Durchläufe. Es ist halt wie mit vielem: Übung macht den Meister oder die Meisterin. Auch die Jüngeren trainierten trotz zunehmender Müdigkeit nochmals mit vollem Einsatz und prüften Martin im Tor. 

Zum Mittagessen gab es dann das von den Trainern lange ersehnte Riz-Casimir. Da der eigentliche Koch krankheitsbedingt eine Auszeit brauchte, sprangen andere Trainer ein und verhinderten dadurch einen weiteren Ausflug in den Spar.

Am Nachmittag konnte sich die Meute ein letztes Mal in der Halle austoben. Sprünge mit dem Trampolin, ein Parkour, Wurfgeschwindigkeitsmessen sowie ein Reaktionsspiel standen zur Auswahl. Im Anschuss kam es noch zu den letzten Handballduellen, bevor dann die Tore wieder verräumt und die Linien vom Hallenboden entfernt wurden. 

Im Anschluss wurden noch die Finalspiele im Ping-Pong, Jöggele und Schach gespielt. Die Sieger durften sich tolle Preise aussuchen.

Das Nachtessen bestand aus "Ghakets mit Hörnli". Der Hunger war jedoch nicht so gross wie auch schon, fanden doch diverse Kinder noch irgendwelche Snäcks in ihren Zimmer, die es sich am zweitletzten Tag nicht mehr lohnt, noch länger aufzubewahren.

Die anstrengenden Trainingstage haben ihre Spuren hinterlassen. Doch der Muskelkater, die müden Beine sowie allfällige Wehwehchen vergehen wieder und die gemachten Fortschritte bleiben hoffentlich!

Am Abend stand infolge Regens nicht das altbewährte Schoggifondue auf dem Programm. Anstelle verwandelte sich der Bunker in ein Spielhölle. Nebst einem "Mörderlis" läuft ein kompliziertes Schiffliversenken, bei dem 4 Teams gegeneinander spielen. Dealend, zockend, suchend, schreiend und Fragen beantwortend irren alle durch die Unterkunft.

Es timmt nicht, dass...
- Zuhören die grosse Stärke der Rasselbande ist.
- die Kinder nun zu müde sind, um "unnötige" Fragen zu stellen.
- die Kinder nur deshalb so gerne werwölfeln, weil sie dann auch am Tag einschlafen dürfen.
 
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13.10.2022
Lagerleiter
 

Der zweitletzte Trainingstag des diesjährigen Trainingslagers, startete zum dritten Mal mit Happy Birthday. Noch einmal gequälter als am Morgen zuvor, schlichen die Kinder und Jugendlichen aus den Schlägen um im Esssaal das Frühstück einzunehmen. Das heutige Training bestand aus Ball in die Ringe ablegen zum Aufwärmen, Dehnen und Einpassen. Im Anschluss durften heute die Kreisläufer ran. Pässe auf den Kreis und dann mit ball eine Täuschung um den Airbody. Zeitgleich mit dem Training der älteren, fuhren die Jungen mit dem Bus ans Dorfende von Buochs um in der Kletterhalle zu Bouldern und zu klettern. Nach Trainingsende der FU14 und MU15, durften auch diese sich im Klettern mit und ohne Seil versuchen, während es für die jüngeren zurück in die Halle ging. Bis die U13 ihr Training hinter sich gebracht hatte, waren die FU14 und die MU15 bereits vom Klettern zurückgekehrt und das Mittagessen stand bereit.

Zu Mittag wurden Ofenfleischkäse und Kartoffelstock aufgetischt. Wie immer diese Woche, lecker.

Der Nachmittag brachte erneut Abwechslung zum Trainingsalltag. Nach einer lustigen und entspannten aber dennoch spannenden Runde Mattenlauf, verschob isch der ganze Tross in das in Stans liegende Bowlingcenter zu zwei Runden Bowling. Mit viel Ehrgeiz und unterschiedlichem Erfolg in den Würfen, versuchte man sich die Mitspieler Punktemässig auf Distanz zu halten. Mit Abwurf der letzten Kugeln, ging der Ausflug gleich weiter.

Man blieb zwar in Stans, reiste aber weiter in die Eichli Sporthalle. In den Gemäuern, in welchen jeweils die Damen und Herren des BSV Stans in den zweithöchsten Liegen des Landes Handball spielen, wartete der Gegner für das Trainingsspiel der MU15, in Form des U15 Interteams des Hausherrn. Das Resultat ist zweitranging und die Probleme wurden aufgedeckt, demnach ein solider Auftritt.

Zurück in der Unterkunft duftete bereits das Abendessen auf dem Herd. Auf dem Menüplan standen Spaghetti Bolognese mit Salat. Den Abendschmaus verputzt, fürs Geburikind gesungen und den Geburtstagskuchen gegessen, ging es an den Abwasch und bald schon in die Nachtruhe um für der letzte Trainingstag die Batterien noch einmal aufzuladen.

 

Fragen des Tages

Situation: Gespielt wird Mattenlauf. Der Ball wurde im Tor versenkt und der Spieler der unterwegs ist, muss zurück. «Warum muss er zrugg?» – «Wills ihn ghaa het» – «Spieled mir jetzt auno Fangis?»

Situation: Ein nur mit Wasser gefüllter Topf steht auf dem Herd «Was isch daas?»

Zitat des Tages:
«Wenn ich als Leiterin is Trainingslager mit mir als Chind müssti, das wär schlimm»

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12.10.2022
Lagerleiter
 

Wie in den letzten Tagen, erklangen auch am heutigen Morgen die Klänge eines Liedes, um die Teilnehmenden dieses Lagers aus den Schlafsäcken zu locken. Mit dem Unterschied zu gestern, waren die Takte eine Spur schneller und einiges Lauter. Mühsam und zu vielen Teilen nicht ganz freiwillig schälten sich alle aus den Betten und schlichen in den Speiseraum um das Frühstück einzunehmen. Zwar ohne Pancakes aber mit Brot und Jogurt wurden die Batterien für den Einsatz bereit gemacht.

Nach zwei Tagen Unterbruch durften am heutigen Tag die Älteren zuerst in die Halle. Mit einem Parkour aus Schnelligkeit und Agilität wurden die in den letzten Tagen bereits strapazierten Muskeln wieder auf Temperatur gebracht. Der Aufwärmprozess wurde beendet, mit dem Einwerfen des Torwarts. Daher konnte nun das Training beginnen.

Der Fokus dieser Einheit; Rechts-Links-Täuschungen. Also jene mit dem Überzieher. Anfangs stehend vom Böckli und ohne Pass, konnte bald mit Anlauf und Doppelpass. Einige Wiederholungen später, konnte der Airbody gar durch einen richtigen Verteidiger ersetzt werden.

Um 10:15 Uhr, wurden die Rollen getauscht. Die U13, welche sich während dem Training der Älteren an ihren Jonglierkünsten feilten und sich mit den Minibands einem Kraftraining gestellt hatten, durften nun in die Halle, und die FU14 bzw. die MU15 mussten sich dem Muskelaufbau und dem Jonglieren widmen. Mit diesen beiden Einheiten, wurde der Heutige Trainingstag im Handballerischen sinne, abgeschlossen. Der Nachmittag wartete zwar mit weiteren sportlichen Aktivitäten, allerdings im ganz anderen Stil und nicht der Intensität eines Handballtrainings.

Die zweite Speise des Tages, bestand an diesem 12. Oktober, aus Resteverwertung der letzten Tage. So wurden die Älplermakronen, die Wienerli, das Apfelmus und der Teigwarensalat, begleitet von frischen Fotzelschnitten vor dem Kompost gerettet.

Nach Vollendung des Abwasches Durfte die U13 noch einmal 30 Minuten Zeigen was sie gelernt haben, ehe alle draussen vor dem Bunker erwartet wurden. Jeder und jede stand nun vor der Entscheidung, zwischen einem OL oder Urban-Golfing. Wem das zweite Genannte kein Begriff ist, ein kurzer Abriss; Urban Golf, eine Abwandlung vom klassischen Golf, weg vom Rasenplatz auf die Strasse der Städte und Dörfern. Von den Leitern positionierte Teppiche, versehen mit einer Nummer, kennzeichneten den Abschlag der jeweiligen Bahn. Eine Weitere Markierung mit einer Nummer, definierte das «Loch» beziehungsweise das Objekt, welches mit dem von einem Unihockeystock geschlagenen Ball getroffen werden musste.

Bis um 16:00 Uhr durften sich alle in den jeweiligen Aktivitäten versuchen. Dann aber, ging es für die U13 los, um am Aawasseregg zu grillieren. Die FU14 und die MU15 sollte später dazustossen, noch stand für sie aber eine kleine Aufgabe an.

Alle zusammen wurden ins Spielzimmer gerufen, in welchem ein Telefon klingelte. Die Einzige Nachricht welche das Telefonat mit sich brachte war, dass sich im Videozimmer eine Botschaft verbergen soll. Da angekommen wartete eine vorbereitete Videobotschaft auf die Teilnehmenden. Die Botschaft: Sucht die blauen Zettel, welche in der Unterkunft verteilt wurden, setzt die Buchstaben zu einem Lösungswort zusammen, und ihr erfahrt, wo sich der Coop-Gutschein befindet. Anschliessen, kauft ihr mit diesem Gutschein, alles, was ihr auf der Einkaufsliste in der Küche findet. Zudem rüstet und schneidet ihr das Gemüse in der Küche in Streifen und bringt dann alles zusammen an den See. Mit anfänglichen Schwierigkeiten, gelang es schlussendlich dann doch, das gebrauchte zu organisieren und das Gemüse einigermassen vernünftig zuzubereiten. Mit Badespass, Buns und Patties, wurde der Abend genossen, nach der Rückkehr die Küche und den Rest der Unterkunft wieder auf Vordermann gebracht und mit einem Werwölfeln für die Einen und dem Handballspiel der Schweizer für die Anderen ausklingen lassen.

Zitat des Tages: Lieber zweimal nachgefragt, als einmal nachgedacht.                   

 
Es stimmt nicht, dass
- Gemüse schnippeln keine Kunst ist.
- es keine Mohrenköpfe mehr gibt.
- Aufräumen eine abendfüllende Beschäftigung ist.
- Urban-Golf kein Frustpotential bietet.
- man für einen OL Karte lesen muss. Man kann sich auch einen Guide organisieren.
- die Kids nur Werwölfeln wollen, damit sie auch am Tag einschlafen dürfen.
- das Seewasser für alle (zu kalt) ist.
 
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