08.11.2025

H1Grün-Weiss Effretikon 1 – HC Kaltenbach 1: 30:26 (13:12)

Ein ausgeglichener Start und eine starke Schlussphase prägen dieses Meisterschaftsspiel im Eselriet

Das Spiel startete träge und nur mit wenigen Toren. Die Effretiker konnten sich jedoch Schritt für Schritt einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen auch mehr oder weniger konstant bis zur Halbzeit halten.

Dieser Vorsprung von etwa 3 Toren hielte sie auch über die heikle Startphase der zweiten Halbzeit. Nicht zuletzt dank einer gut abgesprochenen Verteidigung und einer starken Leistung unseres Torwarts. Doch es blieb spannend. Beide Teams kämpften um jeden Ball und um jede Torchance. Erst in den letzten 5 Minuten kam etwas leichtere Stimmung auf als die Effretiker mit zwei schnellen Toren den Vorsprung auf 5 Tore ausbauen konnten. Danach liessen sie nicht mehr anbrennen und brachten den nächsten Sieg nach Hause.

Fazit

Ein weiterer Sieg für das Herren 1 von Grün-Weiss Effretikon. Ein Wichtiger, da man in der Tabelle Punktegleich mit dem HC Kaltenbach 1 stand. Nun voller Fokus auf die nächste Cup-Runde!

Marco Kurz

Cup 1/8-Finale – Spielbericht
Donnerstag, 13. November 2025 – 20:15 Uhr, Zürich Blumenfeld
Unterstrass (UNT) – Grün-Weiss Effretikon (GWE)

Das Cup-Achtelfinale zwischen Unterstrass und Grün-Weiss Effretikon entwickelte sich zu einem Abend voller Drama, Emotionen und Nervenarbeit. Trotz eines am Ende klaren Resultats war der Weg dorthin alles andere als einfach – und GWE musste sich den Sieg hart erkämpfen.

Bereits die Anfangsphase zeigte, dass Grün-Weiss Effretikon nicht in seinen Rhythmus fand. Im Angriff wirkte das Team ungewohnt ideenlos, viele Aktionen waren zu statisch oder endeten in unvorbereiteten Abschlüssen. Auch die Verteidigung zeigte große Lücken: Abstimmungsfehler, verlorene Zweikämpfe und zu passive Momente ermöglichten Unterstrass immer wieder einfache Tore.

Trotz dieser Probleme gelang es GWE jedoch, sich im Spiel zu halten. Einzelne gute Aktionen und die nötige Portion Effizienz reichten aus, um zur Halbzeit knapp mit 12:11 vorne zu liegen. Eine Führung, die dem Spielverlauf kaum entsprach – aber moralisch enorm wichtig war.

2.Halbzeit

Die zweite Halbzeit brachte nur bedingt Besserung. GWE leistete sich weiterhin unnötige technische Fehler, verlor in entscheidenden Momenten die Nerven und kassierte einige vermeidbare 2-Minuten-Strafen, die das Spiel unnötig spannend hielten. Immer wieder kam es zu Diskussionen – sowohl intern als auch mit dem Gegner – und die Emotionen kochten phasenweise deutlich hoch.

Was das Team allerdings über die gesamte Partie hinweg im Spiel hielt, waren die Torhüter. Mit mehreren starken Paraden, teils aus nächster Distanz, gaben sie der Mannschaft Sicherheit in den Momenten, in denen das Spiel zu kippen drohte. Besonders in kritischen Phasen der zweiten Halbzeit verhinderten sie eine Führung von Unterstrass und hielten GWE damit im Rennen.

In den Schlussminuten fand GWE schließlich den nötigen Fokus. Mit mehr Tempo, klareren Aktionen und einem gesteigerten Kampfgeist gelang es, sich Schritt für Schritt abzusetzen. Während UNT zunehmend entnervt wirkte, nutzte GWE die wenigen Chancen, die sich boten – und machte am Ende den Deckel drauf.
Der Schlussstand von
21:24 wirkt deutlicher, als das Spiel tatsächlich war.

Am Ende bleibt festzuhalten: Es war ein hart erkämpfter Erfolg, geprägt von Unsicherheiten, Emotionen und viel Kampf. Das Team musste lange ums Weiterkommen bangen – aber am Ende zählt der Sieg. Grün-Weiss Effretikon steht verdient, wenn auch nicht glanzvoll, im Cup-Viertelfinale.

01.11.2025

Grün-Weiss Effretikon 1 – TV Unterstrass 2: 30:21 (20:10)
Eine dominierende Startphase und ein sicheres Verwalten des Vorsprungs prägen dieses Meisterschaftsspiel in der fremden Halle – eine Genugtuung nach dem Unentschieden der letzten Woche.

Überlegener Start dank sicherer Tore und starker Verteidigung
Das Spiel startete zugunsten der Effretiker. Dank sicherer Chancenverwertung im Angriff, abgeklärtem Aufbauspiel, solider Verteidigungsarbeit und einigen Paraden unseres Torhüters konnten die Effretiker einen ansehnlichen Vorsprung aufbauen und diesen bis zur Pause halten.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: Die Effretiker hielten ihren Vorsprung, konnten ihn aber nicht weiter ausbauen. Das Spiel war etwas festgefahren, und die technischen Fehler häuften sich auf beiden Seiten. Dazu kamen einige Wurffehler – ein Muster, das sich durch die gesamte zweite Hälfte zog. Den Vorsprung von zehn Toren konnten die Effretiker zum Schluss nicht ganz halten. Mit einem Penalty nach abgelaufener Zeit machte Disch die 30 noch voll.

Fazit
Der klare Sieg ist wichtig für das Team. Die ersten 20 Minuten zeigten die Stärken der Mannschaft deutlich – und auch, was in anderen Spielen möglich wäre. Die restlichen 40 Minuten waren jedoch geprägt vom Verwalten des Spielstands. Die Überlegenheit und Ruhe aus dem Spielbeginn konnten wir nicht weiterführen. Zum Schluss gerieten wir beinahe noch ins Hadern, was bei einem solchen Spielstand völlig unnötig ist.

Nun gilt es, das Positive aus der starken Startphase mitzunehmen, dieses Spiel über längere Zeit abrufen zu können und auch nach einer schwächeren Phase wieder zurückzufinden.
Das gilt es nun im wichtigen Spiel am nächsten Wochenende umzusetzen – dort herrscht nämlich Punktegleichstand in der Meisterschaftstabelle.

Grün-Weiss Effretikon 1 – HC Stammheim 1: 28:28 (14:16)
Datum: 26. Oktober 2025, Eselriet Effretikon

Ein packendes Duell, ein emotionales Finish und ein Effretiker Team, das nie aufgab: Grün-Weiss Effretikon erkämpfte sich gegen den HC Stammheim ein 28:28-Unentschieden – ein Resultat, das gleichermassen für Stolz und Enttäuschung sorgte. Nach einer starken Aufholjagd in der Schlussphase lag der Sieg greifbar nahe, doch ein vergebener Wurf in der letzten Sekunde liess die Halle den Atem anhalten.

Schwieriger Start und starke Reaktion
Effretikon startete engagiert, fand aber zunächst schwer ins Spiel. Stammheim nutzte seine körperliche Präsenz und zog mit schnellen Gegenstössen und cleveren Rückraumaktionen davon. Trotz sehenswerter Einzelaktionen von Khaled Kerouch, der mit acht Treffern erneut bester Effretiker Schütze war, blieb GWE zur Pause mit 14:16 im Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel fand Effretikon defensiv besser ins Spiel. Die Abwehr um Operto und Wüthrich arbeitete aggressiver, und Torhüter Hauser entschärfte mehrere freie Würfe, welche die Gäste zur Verzweiflung brachten. Auch Strasser zeigte in der Schlussphase Nerven aus Stahl und parierte entscheidende Bälle – das Torhüterduo wurde so zur Lebensversicherung.

Dramatik pur in den Schlussminuten
Beim Stand von 24:28 in der 54. Minute schien die Partie verloren. Doch GWE zeigte Herz und Charakter: Bernet und Disch trafen doppelt, und zwei Minuten vor Schluss stand es plötzlich 27:28.
Nach einem technischen Fehler von Stammheim nutzte Disch die Gelegenheit zum Ausgleich – 28:28, die Halle tobte.

Dann der Schlusspunkt: Kerouch erkämpfte sich im letzten Angriff eine freie Wurfchance – doch sein Abschluss blieb an Stammheims Torhüter hängen. Für einen Moment hielt das ganze Eselriet den Atem an.

Fazit
Was bleibt, ist ein emotionaler Abend mit grosser Moral. Trotz Rückstand, Fehlern und vergebenen Chancen bewies Grün-Weiss Effretikon, dass Kampfgeist und Teamspirit das Fundament dieser Mannschaft sind.
Mit überragenden Torhütern Hauser und Strasser, einem treffsicheren Kerouch und einem abgezockten Morskoi am Kreis zeigte das Team Charakter – und dass es auch in engen Spielen bestehen kann.

Matchbericht: SG Meilen/Stäfa M3 – Grün-Weiss Effretikon M2
Resultat: 20:21 (Cup 1. Runde)
Ort: Stäfa
Datum: 09.10.2025

Effretikon kämpft sich mit Leidenschaft und Nervenstärke in die nächste Cuprunde
Grün-Weiss Effretikon gelingt zum Start in die Cup-Kampagne ein hart erarbeiteter
21:20-Auswärtssieg bei der SG Meilen/Stäfa. In einer umkämpften Partie gegen das
klassentiefere, aber hochmotivierte Heimteam setzte sich GWE dank Effizienz, starker
Moral und überragender Torhüterleistung durch – und wahrt damit das Ziel, im Cup in
dieser Saison wieder für Furore zu sorgen.

Ausgangslage: Stark ersatzgeschwächt, aber mit klarer Mission
Die Vorzeichen standen alles andere als optimal:
Mit Vogt, Disch, Sailer und Operto fehlten gleich vier Leistungsträger. Zudem war es für
Gsteiger und Morskoi das erste Spiel beziehungsweise die erste Einheit nach rund vier
Wochen Pause. Trainer Dejan Maric musste die Partie ohne seinen gewohnten Staff
alleine coachen – keine einfache Aufgabe, gerade in einem Cupspiel, das traditionell
seinen eigenen Charakter hat.

Trotz der schwierigen Ausgangslage war die Marschrichtung klar: GWE wollte ein
Zeichen setzen. Das erklärte Ziel lautet in dieser Saison: mindestens der Halbfinal.

Hitzige Startphase mit vielen Emotionen
Die Anfangsphase war geprägt von Nervosität auf beiden Seiten und intensiven
Abwehrduellen. Meilen/Stäfa erwischte den besseren Start und blieb bis Mitte der ersten
Halbzeit knapp in Führung.

In den Minuten 20 und 21 wurde es hitzig: Nach einer unübersichtlichen Szene verlor
Morskoi kurz die Nerven und musste gemeinsam mit einem Meilener Spieler für zwei
Minuten auf die Bank. Nur wenige Sekunden später wurde Bernet im Gegenangriff
unsanft von Gollob gestoppt – für den Meilener bedeutete das die dritte
Zweiminutenstrafe und somit das vorzeitige Spielende.

Gwerder glich in der 23. Minute zum 7:7 aus, doch GWE konnte den Schwung nicht
mitnehmen. Einige unkonzentrierte Aktionen von Kurz, Gwerder und Kerouch führten zu
Ballverlusten, und so ging das Team mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause –
unnötig, aber nicht unverdient. 

Kampfspiel auf Augenhöhe
Nach dem Seitenwechsel fand Effretikon besser ins Spiel. Meilen/Stäfa, eine Liga tiefer,
spielte weiterhin frech auf und traf über Muric (6 Tore) und Schärer (3 Tore) konstant.

Doch GWE hielt dagegen: Kerouch wurde mit 8 Treffern erneut Topscorer, und Gwerder
(4 Tore) zeigte sich nervenstark. Immer wieder gelang es, die kompakte 3:2:1-Abwehr der
Gastgeber mit klugen Einläufen und präzisen Pässen auszuhebeln.

In der Defensive standen Tschamper und Wüthrich zunehmend stabiler, und auch
Torhüter Hauser war nun in Hochform. Mit 62 % abgewehrten Würfen wurde er zum
entscheidenden Rückhalt und Schlüsselspieler des Abends.

Dramatische Schlussphase – Hauser hält den Sieg fest
Was sich in den letzten zehn Minuten abspielte, war pure Cup-Atmosphäre. Beim Stand
von 15:15 war alles offen – beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch auf
höchstem Einsatzniveau.

Zoller und Tschamper brachten GWE mit wichtigen Treffern immer wieder in
Gleichstand, bevor Kerouch mit zwei wuchtigen Toren aus dem Tempospiel die 20:18-
Führung herstellte.

In dieser Phase zeigte sich, warum Cupspiele oft durch Torhüter entschieden werden:
Hauser parierte mehrere freie Würfe und zwei Gegenstösse – Paraden, die das Spiel
kippen liessen. Zwei Minuten vor Schluss nahm Trainer Maric ein Timeout. Im
darauffolgenden Angriff traf Cetinkaya eiskalt zum 21:19. Meilen konnte in der
Schlusssekunde nur noch auf 20:21 verkürzen.

Mit der Schlusssirene brach auf der Effretiker Bank grosser Jubel aus – ein zäher,
emotionaler, aber verdienter Cup-Erfolg.

Fazit: Charaktertest bestanden
Trotz personeller Engpässe, Trainingsrückstand und schwierigen Umständen zeigte
Grün-Weiss EƯretikon eine kämpferisch wie mental starke Leistung. Das Team bewies,
dass es auch unter Druck funktionieren kann, wenn Einsatz, Wille und Teamgeist
stimmen.

Mit diesem Sieg zieht GWE in die nächste Cuprunde ein – und sendet ein klares Signal:
Auch ohne volle Besetzung ist mit diesem Team zu rechnen.

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